BokRobot-Leseausgabe
Bücher
KostenlosJesus beruhigt den Sturm
Anonymous
Version wählen
Einmal stiegen Jesus und seine Jünger in ein Boot, um das Galiläische Meer zu überqueren. Ein furchtbarer Sturm brach auf, und die Wellen schlugen über das kleine Schiff, wodurch sie in großer Gefahr gerieten. Die Jünger waren entsetzt, doch Jesus schlief ruhig weiter, unbeeinträchtigt vom Sturm. Als der Wind heulte und das Meer immer heftiger wurde, fürchteten sich die Jünger noch mehr.

Sie gingen zu Jesus und weckten ihn, schreiend: „Meister, ist es dir gleichgültig, dass wir ertrinken?“ Jesus erhob sich und sprach zu Wind und Meer: „Friede, sei still!“ Sofort legte sich der Wind, und das Meer wurde ruhig. Die Jünger waren voller Ehrfurcht und Verwunderung und sagten zueinander: „Wer ist dieser Mann, dem sogar Wind und Meer gehorchen?“ Sie verstanden noch nicht, dass Jesus Macht über alle Dinge hatte.
Ein anderes Mal überquerten die Jünger das Galiläische Meer, in der Erwartung, dass Jesus später zu ihnen stoßen würde. Wie schon zuvor brach ein plötzlicher Sturm auf, und riesige Wellen türmten sich auf. Der See war schmal und tief, und Stürme schlugen oft ohne Vorwarnung zu und richteten großen Schaden an. Die Jünger kämpften darum, gegen den Wind zu rudern, und das Boot wurde mitten auf dem Meer hin und her geworfen. Gegen Morgen kam Jesus, auf dem Wasser laufend, auf sie zu. Als die Jünger ihn sahen, dachten sie, er sei ein Geist, und schrien vor Furcht. Doch Jesus sprach zu ihnen: „Nehmt Mut! Ich bin es. Fürchtet euch nicht!“ Da sagte Petrus: „Herr, wenn du es bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen.“ Jesus sagte: „Komm!“ Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser zu Jesus.

Doch sein Glaube schwankte, und er begann zu sinken, schreiend: „Herr, rette mich!“ Sofort streckte Jesus seine Hand aus, nahm ihn bei sich auf und sagte: „Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“ Als Jesus ins Boot stieg, legte sich der Wind, und bald erreichten sie das Ufer. Dann warfen die Jünger sich vor ihm nieder und sagten: „Wahrlich, du bist der Sohn Gottes.“
# book_id: global-gutenberg-translation-85934a958c6b4554b64482f0229fb95e
# book_title: Jesus beruhigt den Sturm
# chapter_id: 1-jesus-beruhigt-den-sturm
# chapter_title: Jesus beruhigt den Sturm
# book_page: 1 / 1
# chapter_page: 1
# language: de
# content_format: markdown
# reading_structure: unknown
# render_mode: prose
Einmal stiegen Jesus und seine Jünger in ein Boot, um das Galiläische Meer zu überqueren. Ein furchtbarer Sturm brach auf, und die Wellen schlugen über das kleine Schiff, wodurch sie in großer Gefahr gerieten. Die Jünger waren entsetzt, doch Jesus schlief ruhig weiter, unbeeinträchtigt vom Sturm. Als der Wind heulte und das Meer immer heftiger wurde, fürchteten sich die Jünger noch mehr.
Sie gingen zu Jesus und weckten ihn, schreiend: „Meister, ist es dir gleichgültig, dass wir ertrinken?“ Jesus erhob sich und sprach zu Wind und Meer: „Friede, sei still!“ Sofort legte sich der Wind, und das Meer wurde ruhig. Die Jünger waren voller Ehrfurcht und Verwunderung und sagten zueinander: „Wer ist dieser Mann, dem sogar Wind und Meer gehorchen?“ Sie verstanden noch nicht, dass Jesus Macht über alle Dinge hatte.
Ein anderes Mal überquerten die Jünger das Galiläische Meer, in der Erwartung, dass Jesus später zu ihnen stoßen würde. Wie schon zuvor brach ein plötzlicher Sturm auf, und riesige Wellen türmten sich auf. Der See war schmal und tief, und Stürme schlugen oft ohne Vorwarnung zu und richteten großen Schaden an. Die Jünger kämpften darum, gegen den Wind zu rudern, und das Boot wurde mitten auf dem Meer hin und her geworfen. Gegen Morgen kam Jesus, auf dem Wasser laufend, auf sie zu. Als die Jünger ihn sahen, dachten sie, er sei ein Geist, und schrien vor Furcht. Doch Jesus sprach zu ihnen: „Nehmt Mut! Ich bin es. Fürchtet euch nicht!“ Da sagte Petrus: „Herr, wenn du es bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen.“ Jesus sagte: „Komm!“ Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser zu Jesus.
Doch sein Glaube schwankte, und er begann zu sinken, schreiend: „Herr, rette mich!“ Sofort streckte Jesus seine Hand aus, nahm ihn bei sich auf und sagte: „Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“ Als Jesus ins Boot stieg, legte sich der Wind, und bald erreichten sie das Ufer. Dann warfen die Jünger sich vor ihm nieder und sagten: „Wahrlich, du bist der Sohn Gottes.“
BokRobot
BokRobot vereint Bücher und Märchen zum Lesen und Entdecken. Hier findest du eine wachsende Auswahl und kannst auch eigene Bücher und Märchen gestalten.