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GratisDie drei Faulpelzen
The Three Sluggards
Jacob Grimm and Wilhelm Grimm
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Es war einmal ein König, der drei Söhne hatte und die alle gleichermaßen liebte. Er wusste nicht, welcher von ihnen nach seinem Tod König werden sollte. Als er kurz vor dem Tod stand, rief er sie an sein Bett und sagte: „Liebe Kinder, ich habe mir etwas überlegt: Wer von euch am faulsten ist, soll das Königreich erben.“
Der Älteste sagte: „Dann, Vater, gehört das Königreich mir, denn ich bin so faul, dass wenn ich mich zum Ausruhen hinlege und ein Wassertropfen in mein Auge fällt, ich es nicht öffne, nur um schlafen zu können.“
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Es war einmal ein König, der drei Söhne hatte und die alle gleichermaßen liebte. Er wusste nicht, welcher von ihnen nach seinem Tod König werden sollte. Als er kurz vor dem Tod stand, rief er sie an sein Bett und sagte: „Liebe Kinder, ich habe mir etwas überlegt: Wer von euch am faulsten ist, soll das Königreich erben.“
Der Älteste sagte: „Dann, Vater, gehört das Königreich mir, denn ich bin so faul, dass wenn ich mich zum Ausruhen hinlege und ein Wassertropfen in mein Auge fällt, ich es nicht öffne, nur um schlafen zu können.“
Der Zweite sagte: „Vater, das Königreich gehört mir, denn ich bin so faul, dass wenn ich am Feuer sitze und mich wärme, ich lieber meine Ferse verbrennen lasse, als meinen Fuß zurückzuziehen.“
Der Dritte sagte: „Vater, das Königreich gehört mir, denn ich bin so faul, dass wenn ich kurz davor wäre, gehängt zu werden, das Seil um meinen Hals hätte und jemand mir ein scharfes Messer in die Hand gäbe, um das Seil durchzuschneiden, ich lieber hängen gelassen würde, als meine Hand zu heben, um es durchzuschneiden.“
Als der Vater das hörte, sagte er: „Du bist am weitesten gekommen. Du sollst König werden.“
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Der Zweite sagte: „Vater, das Königreich gehört mir, denn ich bin so faul, dass wenn ich am Feuer sitze und mich wärme, ich lieber meine Ferse verbrennen lasse, als meinen Fuß zurückzuziehen.“
Der Dritte sagte: „Vater, das Königreich gehört mir, denn ich bin so faul, dass wenn ich kurz davor wäre, gehängt zu werden, das Seil um meinen Hals hätte und jemand mir ein scharfes Messer in die Hand gäbe, um das Seil durchzuschneiden, ich lieber hängen gelassen würde, als meine Hand zu heben, um es durchzuschneiden.“
Als der Vater das hörte, sagte er: „Du bist am weitesten gekommen. Du sollst König werden.“
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